Die Zukunft der Auswärtsfahrten

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Frank W.
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Die Zukunft der Auswärtsfahrten

Beitrag von Frank W. » Sonntag, 26.02.2017, 19:48

Man muß mal auch hier im Forum über ein Thema sprechen, was vielen vielleicht oder sicher am Herzen liegt.

Es geht um die Auswärtsfahrten.

Bei allem demografischen Wandel fragt man sicht, warum kaum noch Fan-Busse zustandekommen, sondern nur noch Fan-Bullis. Und das am Wochenende.

Ich weiß, daß viele ältere FC-Mitglieder die langen Fahrten wie nach Mannheim, Göppingen oder Nürnberg (läßt sich fortsetzen) nicht mehr mitmachen.

Der Stammtisch mit seinen Angehörigen hält sich auch "vornehm" zurück, Nachwuchs gibt es so gut wie nicht.

Aber bei aller organisatorischen guten Betreuung der Fahrt durch Wolfgang gibt es auch Schwächen, auf die mehrmals hingewiesen wurden, die aber alle eindrucksvoll weggewischt wurden.

So bezahlen Mitglieder des FC genauso viel wie "normale" Mitfahrer, das dürfte einzigartig sein und zurecht viele FC-Mitglieder fragen sich, warum soll ich aus diesem Grund eintreten.

Ein regelrechtes Desaster war die Situation zur 30-Jahr-Feier unseres FC vor einigen Jahren. Von der Mannschaft haben wir eine Summe zugesagt bekommen, um eine Auswärtsfahrt zu bestreiten. Sofort wurde diese Idee torpediert, warum einige (als Mitglied) eine Fahrt gratis haben und andere im selben Gefährt nicht. Selbst User dieser Forums, selbst Mitglieder, stellten sich quer. Ein Armutszeugnis damals, eine Schweinerei! Ich war selbst Mitglied des FC-Vorstandes damals und diese Geschichte werde ich garantiert nie vergessen!

User "Teddy-12" schreibt im Erlangen-Thread, daß einige (oder auch viele) Leute wieder bei einer anderen Orga-Leitung mitfahren würden. Hier würden mich die genauen Gründe interessieren.

Mein Vorschlag: Man sollte einen Abend daraus machen und über diese Krise ernsthaft reden und alles, was Sorgen und Bedenken macht, auf den Tisch bringt. Vorteile und Nachteile!
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Jens Friedrichs
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Re: Die Zukunft der Auswärtsfahrten

Beitrag von Jens Friedrichs » Montag, 27.02.2017, 13:37

Ich finde die Idee von Frank richtig gut - ich habe leider nur die Befürchtung, dass sich die Wenigsten zu dem Thema kritisch äußern werden.

Das Problem ist nicht nur der demographische Wandel, sondern u.a. auch die Erfolglosigkeit bei Auswärtsspielen (1. Liga) in den vergangenen Jahren. Sicherlich auch ein Thema die Spielansetzungen (9 von 17 Auswärtsspielen finden am Mittwoch, Freitag oder Sonntag statt) - das ist für die arbeitende Bevölkerung nicht so schön. Durch diese Spielansetzungen sind prinzipiell 2 Tage einzuplanen. Eine Auswärtsfahrt sollte für mich auch einen gewissen Event-Charakter darstellen. Der ist in den letzten Jahren m.E. auch ein wenig auf der Strecke geblieben. Die Spielansetzungen in der kommenden Saison sind dem Event-Charakter sicherlich nicht zuträglich, haben jedoch einen großen Vortei - bei Spielansetzungen am Sonntag um 12.30 Uhr geht lediglich ein Tag verloren und am Montag ist man wieder fit für den Job.

Leider wird bei den Bullifahrten lediglich das Stammpersonal berücksichtigt. Letzten Samstag hatten sich 12 Personen angemeldet - warum fahren dann nicht 2 Bullis? Wenn ich mir im Vorfeld die Zeit nehme zu einem Auswärtsspiel zu fahren, würde ich mich bei Nichtbeachtung nicht mehr anmelden. So habe ich es zumindest schon von einigen Personen gehört - das ist nicht als Vorwurf gegenüber irgendwelchen Personen gemeint sondern lediglich als konstruktive Kritik.

Und was mich persönlich total nervt, ist das ewige Gerangel um Pausen - ob es nun der Toilettengang oder die Zigarette ist, spielt dabei keine Rolle. Wer die Kapelle bezahlt bestimmt auch die Musik - es kann doch nicht sein, dass der Fahrzeuglenker den Ton angibt.

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Re: Die Zukunft der Auswärtsfahrten

Beitrag von teddy-12 » Dienstag, 28.02.2017, 13:54

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ja, es ist mega-traurig, dass es nicht mehr möglich ist, Fanbus-Fahrten mit Erfolg organisiert zu bekommen. Dafür gibt es sicherlich einige Gründe, Frank und Jens haben ja schon einige angesprochen.

Also, demografischer Wandel und frühere Erfolgslosigkeit, gut und schön, aber wir sollten dann doch über die Dinge hier reden, die man verändern oder verbessern kann, und deren gibt es schon einige.

Ich bin einer derjenigen, die ihre Probleme mit Wolfgang haben und nun schon einige Male selbst gefahren sind und den "großen" Bus boykottiert haben, leider. Ich will an dieser Stelle auch nicht allzu viel schmutzige Wäsche waschen und mir ist sicherlich auch bewußt, dass eine Fanbus-Organisation mit viel Mühe und manchmal auch Streß verbunden ist. Aber nachdem man dann 7-8 Male gravierende Ungleichbehandlungen zwischen W.F.'s Clique und anderen erlebt hat, hat man die Nase dann doch irgendwann voll. Und da sind wir nicht die Einzigen...

Aber es gibt grundsätzlich auch weitere Probleme. So ist die Bezahlung von FC-Mitgliedern gleich? Ja, aber die Fahrt wird doch laut Petra gar nicht vom FC organisiert, sondern lediglich "werbetechnisch" unterstützt. Der Organisator sei nur Wolfgang. Dieses ganze Hin und Her versteht niemand und sollte ganz klar geregelt sein: WER ist Organisator? Und wenn es vom FC wäre, dann ganz klare Preis-Struktur, z.B. Jedes Fanclub-Mitglied erhält 5,-€ Rabatt, aber JEDER darf mitfahren. Warum müssen sich denn hier nicht-Mitglieder ständig defarmiert fühlen!?!

Eine echte Lösung muss dringend her, denn für jedermann/jederfrau ist doch klar, Begeisterung für seinen Lieblingsverein ist in der Gruppe viel schöner als allein und das Drumherum macht die Touren doch erst unvergesslich!!!
Zuletzt geändert von teddy-12 am Mittwoch, 01.03.2017, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der Auswärtsfahrten

Beitrag von Frank W. » Mittwoch, 01.03.2017, 10:31

Danke für die Antworten an Jens und "Teddy"!

Auf 2 Sachen möchte ich eingehen:

1. Bulli
Wenn man eine Fahrt mit diesem Fahrzeug angeht, in der Regel ja die weiten Fahrten, braucht man 2 Fahrer. Auch wenn sich ein Fahrer sicher fühlt, die Fahrt alleine am Steuer durchzuführen, ist das nicht im Sinn und jeder ist mit Sicherheit froh, auch mal zwischendurch entspannen zu können.
Bei 2 Bullis braucht man dann eben 4 Fahrer, und das ist heutzutage zwar nicht unmöglich, aber schwierig.
Keiner (der über 18 Jahre ist und einen Führerschein besitzt), wird gezwungen zu fahren und jeder macht das freiwillig. Damit sind dann auf jeden Fall immer schon mal 2 Plätze weg und dazu kommen dann die übrigen 6 Personen, wenn man von einer 8er-Besatzung ausgeht.
Wolfgang und auch mir wurde natürlich immer wieder vorgeworfen, mit Stammpersonal zu fahren, wie es ja auch hier zu lesen ist. Da ist auch was dran. Wenn ich (z. B. mit Detlef) die Verantwortung und Durchführung organisiere, dann formuliere ich es auch immer als "interne Fahrt", um jeden Verdacht in dieser Hinsicht, wen es eine offizielle Fahrt ist, auszuschließen. Es kann sich aber auch weiterhin bei solchen Ankündigungen jeder melden, ob eine Mitfahrt möglich ist. Das wird dann schon berücksichtigt.

2. Fan-Club-Bus oder Fan-Bus?
Ja, in der Tat, wie "Teddy" schreibt, eine durchaus schwammige Sache. In Zeiten von Wolfgangs Vorgänger Helmut Meisolle wurde es vorwiegend immer als Fan-Club-Bus gesehen, wo aber jeder mitfahren kann. Das können natürlich nur Leute wie ich wissen, die schon vor 20 Jahren dabei gewesen sind. Wolfgang und sein Team (erst die Bulmahns, dann die Krobs) haben dann zugesagt, die Auswärtsfahrten im Sinne von Helmut weiter zu durchzuführen. Das hat Wolfgang und Co. auch weiterhin super gemacht und auch die Specialprogramme (Frühstücks- und Mittagspausen, Stadtführungen etc.) waren 1 a vorbereitet. Was aber in den Jahren für mich vernachlässigt wurde, und das ist für mich der einzige Kritikpunkt, daß der Fan-Club bei den Bussen immer etwas in den Hintergrund gedrängt wurde. Das war früher eben nicht so, und da mache ich Petra und den anderen im Vorstand z. B. auch keinen Vorwurf, weil sie die Bus-Geschichte nicht kennen (können). Immerhin ist ja Wolfgang selber Mitglied bei uns und wurde auch mehrmals völlig zurecht mit seinen Leuten auf JHV´s geehrt. Auch bei anderen Fan-Clubs der Republik dürfen Nicht-Mitglieder mitfahren, aber unter anderen finanziellen Bedingungen. Ist also auch nichts ungewöhnliches.
Hier sollte man mal wieder neu diskutieren, wie wir hier einen Mehrwert für Fan-Club-Mitglieder erreichen können.
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Re: Die Zukunft der Auswärtsfahrten

Beitrag von Jens Friedrichs » Donnerstag, 02.03.2017, 09:19

Das mit den zwei Fahrerern ist für mich vollkommen unverständlich, da reichlich Pausen eingeplant werden können. Da geht es aus meiner Sicht eher darum, mit wem möchte ich im Bulli sitzen.

Das Nicht-Mitglieder anders zur Kasse gebeten werden sollen, halte ich ebenfalls nicht für besonders förderlich. Bei einem vorgeschlagenem Rabatt von 5,00 € für Fanclub-Mitglieder ist der Jahresbeitrag nach einem Spiel zu fast einem Drittel wieder eingespielt. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass jeder Euro zur Durchführung von Auswärtsfahrten gebraucht wird.

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Re: Die Zukunft der Auswärtsfahrten

Beitrag von teddy-12 » Donnerstag, 02.03.2017, 12:57

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wozu mir eigentlich auffällt, dass es hier immer öfters um den "Bulli" geht.
Dazu muss ich ganz klar sagen, dass der ja in meinen Augen nicht vom Verein oder vom Fanclub organisiert wird, sondern sich da eher ein paar Leute als Alternative zum nichtfahrenden Bus privat zusammenfinden und das dann auch finanziell selbst bezahlen. Das kann doch jeder für sich ebenso machen, 2-3 Kumpels mit dazu ins Auto und man fährt los und hat ne tolle Tour, wo man dann Pausen machen kann und Fahrer wechseln kann, wie man lustig ist.

Der eigentliche Inhalt des Thereads sollte sich doch auf die Busse beziehen, von denen sogar mal in guten Zeiten mehrere nötig waren, um die vielen Fans zum Spielort zu bringen...
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Re: Die Zukunft der Auswärtsfahrten

Beitrag von Jens Friedrichs » Freitag, 03.03.2017, 12:28

Das sehe ich ein wenig anders - für mich ist das immer noch einen Fahrt die vom Fanclub ausgerichtet wird - zumindest nenne ich sie mal so. Es ist vollkommen egal ob es sich um einen Bus oder Bulli handelt. Hier geht es um Entscheidungen, die wie auch immer geartet, getroffen werden.

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Re: Die Zukunft der Auswärtsfahrten

Beitrag von teddy-12 » Sonntag, 12.03.2017, 22:23

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schade, ich habe das dumpfe Gefühl, die gute und sehr konstruktive Idee dieses Threads verläuft nun auch wieder im Sande...

Vielleicht wäre es sehr hilfreich und förderlich gewesen, wenn sich auch jemand der Verantwortlichen vom FC dazu hier geäußert hätte.
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Re: Die Zukunft der Auswärtsfahrten

Beitrag von Jens Friedrichs » Dienstag, 14.03.2017, 12:39

teddy-12 hat geschrieben:.
schade, ich habe das dumpfe Gefühl, die gute und sehr konstruktive Idee dieses Threads verläuft nun auch wieder im Sande...

Vielleicht wäre es sehr hilfreich und förderlich gewesen, wenn sich auch jemand der Verantwortlichen vom FC dazu hier geäußert hätte.
Da bin ich bei Dir - gibt wohl nur 2-3 Meinungen zu dem Thema.

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